Die Push-Rod Aufhängung

Skizze einer Push-rod Aufhängung   In der Formel 1 gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten die Radaufhängung zu lösen. Die eine Art der Aufhängung nennt sich „Push-rod“ und die andere „Pull-rod“. In diesem Artikel werde ich euch einmal die Push-rod Variante näher bringen. Wie oben auf der Skizze zu erkennen gibt es  stark reduziert drei Elemente und grundlegend zu verstehen, wie die Zusammenhänge sind. Mittelpunkt der ganzen Auhängung ist eine drehbarer Ankerpunkt vorne im Cockpit (bei Push Rod im oberen Teil), an dem die Druckstreben („Push-rods“, daher der Name) und die Dämpfer befestigt sind. Fährt der Fahrer nun über eine Unebenheit z.B. ein Kerb auf der Rennstrecke bewegt sich das Rad nach oben und mit ihm die Druckstrebe. Durch den verkürzten Abstand vom Ankerpunkt der Druckstrebe am Rad und dem Ankerpunkt der Druckstrebe am Drehanker rotiert der Drehanker um diesen Abstand auszugleichen. Gleichzeitig ist ein Dämpfer am Chassis fest verankert und ebenfall mit dem Drehanker verbunde, sodass der Drehanker eine „Dämpfung“  erfährt. Zwischen den beiden Drehankern ist normal noch eine Fahrwerksfeder (nicht in der Skizze enthalten), mit der die Grundsteifigkeit der Aufhängung manuell verändert werden kann.

Vorteile:

  • Aerodynamisch attraktiv, da der Luftstrom ungestörter als bei der alternativen Pull-rod Aufhängung verläuft

Nachteile:

  • Der Schwerpunkt des Autos wandert durch die Bestigung oberhalb im Chassis nach oben -> schlecht für die Kurvenlage
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s